
"Ich arbeite mit Pferden auf meine eigene Art und Weise, um zu motivieren, auszubilden und zu inspirieren. Ich helfe Pferdebesitzer:innen, die beste Partnerin oder der beste Partner für ihr Pferd zu werden und gebe ihnen die Chance, zu unendlichen Möglichkeiten als Einheit zu wachsen."





"Ich liebe die Produkte von HKM. Es ist immer schwierig für mich, Kleidung zu finden, die mir passt, da ich keine wirklich einfache Größe habe. Die meiste Kleidung, die ich anprobiere, sieht an mir schluderig aus. Aber mit HKM ist das wirklich noch nie passiert! Alles, was ich anprobiere, passt mir einfach wie von Zauberhand. Abgesehen von der Passform fühlt sich das Material auch sehr angenehm an, was ein großes Plus für mich ist, da ich jeden Tag Reitbekleidung tragen muss. Ich trage gar nichts anderes mehr."
Von den ersten Reitversuchen zum ersten eigenen Pferd
Ihre Liebe zu Pferden entdeckte Yvet bereits im zarten Alter von etwa 3-4 Jahren. Auf einer Messe ritt sie ein Pony und war sofort verliebt. Nach einiger Zeit des Bettelns durfte sie schließlich mit 5 Jahren zur Reitschule gehen. Und so ritt sie jeweils montags ein Pony in der Reitstunde, konzentrierte sich jedoch nicht so sehr darauf, was der Reitlehrer ihr versuchte beizubringen. Stattdessen erzählte Yvet ihrem Pony, was sie unter der Woche alles so erlebte. Bei den Besuchen in der Reitschule ging es also weniger darum, reiten zu lernen, sondern vielmehr um den Kontakt mit dem Pferd. Als Kind war es der Niederländerin nicht vergönnt, ein eigenes Pferd zu besitzen, aber just in dem Moment, als Yvet auszog, kaufte sie ihr erstes eigenes Pferd, Mella. Die Stute ist ein Braunschecke unbekannter Abstammung und für Yvet immer noch das beste Pferd der Welt.
Trotz ihrer Liebe zu den Pferden schlug Yvet nicht direkt den Karriereweg der Pferdeausbilderin ein. Vielmehr hörte sie auf die Stimmen der Gesellschaft, oder auch die Stimmen der Vernunft, die ihr sagten: „Du musst zur Schule gehen“ und „du musst zur Uni gehen“, um einen guten Job zu bekommen. Also studierte sie nach ihrem Schulabschluss Industrial Engineering and Management an der Universität Twente in den Niederlanden und schloss ihr Studium erfolgreich ab. Aber daneben gab es immer noch die Liebe zu den Pferden und nach dem Abschluss realisierte sie schnell, dass sie nicht in ihrem gelernten Bereich arbeiten möchte.
Einfach machen: Die Anfänge als Pferdetrainerin
Als Yvet noch jünger war, hatte sie nicht immer das einfachste Leben. Aber Pferde waren immer für sie da. Und so hatte sie schließlich den Traum, Pferden das zurückzugeben, was diese ihr einst gegeben hatten.
Die heutige Pferdetrainerin hatte bereits erste Ideen, wie sie ihre Leidenschaft für Pferde und den Beruf miteinander verbinden kann im Kopf, als verschiedene Leute auf sie zukamen, die sie in ihrer Arbeit mit Mella, die am Anfang etwas frech war, beobachtet hatten und sie fragten, ob sie sie bei der Arbeit mit ihren Pferden unterstützen könne. Damals war das noch kein Job, aber vielleicht der letzte Anstoß, die Ideen, die sich bereits breit gemacht hatten, tatsächlich in die Tat umzusetzen.
Und so hat sie einfach angefangen, Pferde zu trainieren. Und weil sie zu Beginn weder Kunden noch Geld hatte, vereinbarte sie mit ihren ersten Kundinnen und Kunden, dass sie nur im Erfolgsfall bezahlt wird. Yvet arbeitete mit vielen schwierigen Pferden, die sie abwarfen und herausforderten. Aber von jedem Pferd konnte Yvet auch etwas lernen und sie stieg immer wieder auf. Am Ende war sie immer erfolgreich, fand immer einen Weg, mit dem Pferd als Team zusammenzuarbeiten. Und so wurde sie dann auch von ihren Kundinnen und Kunden bezahlt. Yvets‘ Geschichte ist also nicht die Geschichte, eines wahr gewordenen Märchens, sondern die einer hart arbeitenden Frau. In der Spitze trainierte sie 20 Pferde am Tag. Ihr Leben mit Pferden war nicht immer einfach, aber Pferde haben immer eine Rolle in ihr Leben gespielt.
Der Durchbruch als Pferdetrainerin jenseits der Disziplinen
Mit den Erfolgen kam auch die Bekanntheit. Fast eine Viertelmillionen Follower hat die Pferdetrainerin aus den Niederlanden mittlerweile auf Instagram, wo sie unter dem Namen featherlighthorsemanship aktiv ist. Für eine Pferdetrainerin ist das sehr viel. Yvet sagt, dass sie sich großartig fühlt, an dem Punkt, an dem sie mittlerweile angekommen ist. Und dennoch lernt sie immer noch dazu, mit jedem Pferd, das sie trainiert.
Als Yvet ihr erstes Pferd kaufte, und auch als sie anfing, andere Pferde zu trainieren, war ihr Reitstil stark an das Westernreiten angelehnt. Sie ritt im Westernsattel und legte diesen auch auf ihre Berittpferde, häufig Dressur- und Springpferde. Heute ist das ein bisschen anders: Yvet reitet viel im Dressursattel und trägt ein klassisches Reitoutift mit Dressurstiefeln und Reithose anstelle von Westernboots und Westernjeans. Wenn Yvet ein Pferd trainiert, dann geht es ihr weniger um die Zuordnung zu einer bestimmten Disziplin, sondern mehr um die Partnerschaft zwischen Reiter:in und Pferd.
Zu Beginn ihrer Karriere als Pferdeausbilderin hat die Niederländerin noch recht unstrukturiert gearbeitet. Mal löste sie ein Problem auf diese Weise, mal auf jene. Dabei war das Schwierigste an ihrer Arbeit mit den Pferden nie, das Pferd auf ihre Seite zu bekommen, sondern den Besitzerinnen und Besitzern das Wissen und Können zu vermitteln.
Mittlerweile zeichnet Yvet ihre Trainingseinheiten auf und stellt diese über ihre Featherlight Academy einem breiten Publikum zur Verfügung. Das hat auch ihren Trainingsmethoden mehr Struktur verliehen, da Yvet sich die Trainingseinheiten im Nachgang selbst noch einmal ansehen kann. Während sie auf Instagram regelmäßig Vorher-Nachher Situationen aus ihrer täglichen Arbeit mit verschiedensten Pferden zeigt, lernen Interessierte in ihrer Akademie auch den Lösungsweg kennen. In den zahlreichen Videos lernen Pferdebegeisterte die Kernelemente des Trainings mit Yvet kennen, erhalten Anleitungen zu konkreten Übungen, die sie mit ihrem Pferd durchführen können sowie Tipps zum Umgang mit jungen Pferden. Yvet geht auf konkrete Probleme ein, die mehrere Pferdebesitzer:innen im Umgang mit ihrem Pferd haben: So gibt sie Einblicke ins Verladetraining und darin, wie das Pferd in allen Situationen relaxt bleibt.
Und so gibt es auch heute noch eine Möglichkeit, von Yvet zu lernen, denn den unzähligen Anfragen von Pferdebesitzer:innen danach, ob Yvet ihr Pferd trainieren kann, kann sie schon lange nicht mehr nachkommen. Mittlerweile gibt es eine Wartezeit von mehreren Jahren, weshalb die Pferdetrainerin sogar gezwungen war, die Warteliste zu schließen. Auch private Trainingsstunden bietet Yvet derzeit nicht an. Wer Yvet live sehen möchte, der kann jedoch Masterclasses sowie Open training-days besuchen, die sie in ihrem Stall in den Niederlanden auf Niederländisch durchführt.
Über das Team, Träume und Zeit ohne Pferde
Das Pferdebusiness ist mittlerweile so groß geworden, dass ein ganzes Team dahintersteht. Ihr Unternehmen führt sie gemeinsam mit ihrem Lebenspartner, Jacco, über den sie sagt, dass es keine bessere Unterstützung als ihn geben kann. Darüber hinaus hat sie ein Team für die Entwicklung und Betreuung der Webseite der Featherlightacademy und der Content-Produktion.
Trotz allem Erfolg hat Yvet immer noch neue Ziele und Träume. So würde sie eines Tages gerne einen ganzen Grand Prix, nur mit Halsring reiten. Oder mit ein oder zwei Pferden einen Roadtrip machen und zusammen, in Freiheit, wunderschöne Orte in der Natur erkunden.
Wenn Yvet einmal nicht mit Pferden arbeitet, verbringt sie gerne Zeit mit ihren Hunden und in der Natur. Außerdem schaut sie sich auch schon einmal gute Serien an oder liest ein Buch. Darüber hinaus liebt sie es, zu malen. Doch obwohl sie viele Interessen hat, bleibt nicht viel Freizeit dafür übrig.
Yvets Lieblingsprodukte

Kim Burschik
- 15.04.1999
- Düsseldorf
- Van Victorio (2014), Powerfee (2001), Tom (2022), Jerry (2023), Georgie (2024)
- Dressur
"Was mich an Pferden fasziniert, ist die einzigartige Zusammenarbeit und Verbindung, die man mit ihnen aufbauen kann. Jedes Pferd hat seinen eigenen Charakter, seine Stärken und Schwächen. Mich als Reiterin auf diese Eigenheiten einzustellen und eine harmonische Einheit im Sattel sowie am Boden zu schaffen, begeistert mich jeden Tag aufs Neue."




"Was mich an Pferden fasziniert, ist die einzigartige Zusammenarbeit und Verbindung, die man mit ihnen aufbauen kann. Jedes Pferd hat seinen eigenen Charakter, seine Stärken und Schwächen. Mich als Reiterin auf diese Eigenheiten einzustellen und eine harmonische Einheit im Sattel sowie am Boden zu schaffen, begeistert mich jeden Tag aufs Neue."
Vom Anfang im Reitverein Dahlsen bis hin zu den ersten Turnierstarts
Kims Reise zum Reitsport begann durch die Begeisterung ihrer Mutter, die schon immer eine leidenschaftliche Reiterin war. Ihr Interesse an diesem Sport war so groß, dass sie und Kims Vater viel Wert darauf legten, dass ihre Kinder auch eine Sportart finden, die ihnen eine derartige Freude bereitet. Zunächst probierten diese dann Tennis und Ballett aus.
Als Kim sieben Jahre alt war, schlug ihre Mutter schließlich vor, es doch einmal mit einer Longenstunde zu versuchen. Sie sagte: „Probiere es einfach aus, und wenn es dir nicht gefällt, dann ist das völlig in Ordnung. Dann suchen wir eben eine andere Sportart für dich.“ Diese Chance wollte die junge Kim ergreifen, und nahm die erste Longenstunde, und zwar auf Mausi, einem kleinen Falben-Pony.
Kim erinnert sich noch genau an diesen Moment, den sie heute als „magisch“ beschreiben würde; an das Gefühl der Freude und an das Lächeln, das nach dem ersten Antraben einfach nicht mehr von ihrem Gesicht wich. Rückblickend war es wohl die oft zitierte „Infizierung mit dem Pferdevirus“, die in diesem Moment stattfand, und von da an waren Pferde und Reitsport nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken. Zunächst ritt die Iserlohnerin auf Schulpferden im ländlichen Reitverein und hatte in den Gruppenstunden immer viel Spaß. Nachdem sie schließlich die grundlegenden Fähigkeiten erlernt hatte und weil ihre Mutter sich selbst für den Reitsport begeisterte, bekam sie im Alter von etwa 9 Jahren zu ihrer eigenen Überraschung das erste eigene Pony, Pepsi, in den Stall. Fortan trainierte sie nicht mehr ausschließlich in Gruppenstunden, sondern auch auf Wiesen und Feldern – eine schöne Kindheitserinnerung, die sie nicht missen möchte. Gleichzeitig sammelte Kim in dieser Zeit auch die ersten Turniererfahrungen in Reiter- und Springreiterwettbewerben.
Der sportliche Ehrgeiz führt Kim bis in den Bundeskader
Bei wachsendem sportlichem Ehrgeiz zogen mit Top Gismo und Maracay ein Dressur- und ein Springpony in den Stall der nunmehr etwa 12jährigen Kim ein. Das war auch die Zeit, in der die junge Reiterin ihre ersten Social Media Aktivitäten startete. In dieser Zeit trainierte Kim mit Juliane Dahlmann-Weber und ihrem Bruder Peppi Dahlmann sowie Daniel Bauersfeld im Springen. Ihr regelmäßiges Training wurde zunächst mit einer Nominierung und anschließend auch mit Medaillen – sowohl in der Dressur als auch im Springen, bei den westfälischen Meisterschaften belohnt. Einmal Championatsluft geschnuppert war für Kim klar, dass sie mehr davon möchte. Sie spezialisierte sich fortan auf die Dressur und bekam mit Now and Forever Feivel einen Sportspartner unter den Sattel, mit dem sie den Sprung in die FEI-Klasse und den Bundeskader schaffte.
Mit der Stute Powerfee schaffte Kim nach der Ponyzeit schließlich den Sprung in den Bundeskader der Junioren und startete bei den deutschen Meisterschaften der Jungen Reiter. Heute erfreut sie sich mittlerweile an drei Nachkommen ihrer damaligen Erfolgsstute.
Als Kim sieben Jahre alt war, schlug ihre Mutter schließlich vor, es doch einmal mit einer Longenstunde zu versuchen. Sie sagte: „Probiere es einfach aus, und wenn es dir nicht gefällt, dann ist das völlig in Ordnung. Dann suchen wir eben eine andere Sportart für dich.“ Diese Chance wollte die junge Kim ergreifen, und nahm die erste Longenstunde, und zwar auf Mausi, einem kleinen Falben-Pony.
Kim erinnert sich noch genau an diesen Moment, den sie heute als „magisch“ beschreiben würde; an das Gefühl der Freude und an das Lächeln, das nach dem ersten Antraben einfach nicht mehr von ihrem Gesicht wich. Rückblickend war es wohl die oft zitierte „Infizierung mit dem Pferdevirus“, die in diesem Moment stattfand, und von da an waren Pferde und Reitsport nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken. Zunächst ritt die Iserlohnerin auf Schulpferden im ländlichen Reitverein und hatte in den Gruppenstunden immer viel Spaß. Nachdem sie schließlich die grundlegenden Fähigkeiten erlernt hatte und weil ihre Mutter sich selbst für den Reitsport begeisterte, bekam sie im Alter von etwa 9 Jahren zu ihrer eigenen Überraschung das erste eigene Pony, Pepsi, in den Stall. Fortan trainierte sie nicht mehr ausschließlich in Gruppenstunden, sondern auch auf Wiesen und Feldern – eine schöne Kindheitserinnerung, die sie nicht missen möchte. Gleichzeitig sammelte Kim in dieser Zeit auch die ersten Turniererfahrungen in Reiter- und Springreiterwettbewerben.
Mit Van Victorio in die schwere Klasse und darüber hinaus
Das aktuelle Erfolgspferd der Dressurreiterin ist der Wallach Van Victorio (*2014), dessen Ausbildung sie übernahm, als er fünf Jahre alt war. Mit ihm hat Kim bereits internationale Siege in S* Prüfungen gefeiert und S** Prüfungen absolviert. Auch das goldene Reitabzeichen hat sie erhalten. Damit soll aber noch nicht Schluss sein. Unter der Anleitung von Trainerin Carolina McLean strebt Kim danach, die bestmögliche Reiterin für ihre Pferde zu werden und die Freude am Reitsport zu teilen. Ihre sportlichen Ziele sind ehrgeizig: Aktuell arbeitet Kim daran, ihren Wallach bis S*** auszubilden und im Grand Prix an den Start zu gehen. Gleichzeitig bildet sie junge Pferde aus und bringt sie in den Turniersport. Neben dem Team von McLean Reitsport wird Kim dabei von ihren Eltern unterstützt.
Die Liebe zum Reitsport hat sich mit den Jahren immer weiter vertieft. Kims Faszination für Pferde liegt in der einzigartigen Zusammenarbeit und Verbindung, die zwischen Reiter und Pferd entsteht. Jedes Pferd hat seinen eigenen Charakter, seine Stärken und Schwächen, und die Reiterin ist stets bestrebt, sich auf jedes Pferd einzustellen, um eine harmonische Einheit zu bilden. Besonders im Dressurreiten, einer Disziplin, die sie als unterschätzte Kunst betrachtet, sieht sie die Möglichkeit, eine feine Abstimmung zu erreichen, die das Reiten wie einen Tanz erscheinen lässt. Dennoch ist sie auch ein großer Fan aller Disziplinen des Reitsports und schätzt die Vielfalt dieses Sports.
Die Förderung des reiterlichen Nachwuchses liegt Kim genauso am Herzen wie ein fairer Umgang mit den Pferden
Neben ihrer eigenen Reitkarriere engagiert sich Kim auch als Trainerin. Sie begleitet junge Reiter auf ihrem Weg in den höheren Turniersport und nutzt ihre Expertise, um die nächste Generation zu fördern. Sie ist auf Instagram und YouTube aktiv, wobei es ihr ein besonderes Anliegen ist, „Good Horsemanship“ im Dressursport auf Online-Kanälen zu fördern und ein positives Beispiel für faires Reiten zu setzen. Dies umso mehr in Zeiten, in denen negative Schlagzeilen oft dominieren. Ihr Team, bestehend aus ihren Eltern und dem Team von McLean Reitsport, unterstützt sie tatkräftig bei all ihren Bemühungen.
In ihrer Freizeit ist Kim darüber hinaus auch in anderen Sportarten aktiv. Sie betreibt Fitness und Yoga, und fährt Ski. Außerdem ist sie leidenschaftlicher Fußballfan. Ihre Lieblingsmannschaft ist Borussia Dortmund, dessen Spiele sie regelmäßig verfolgt.
Kims Lieblingsprodukte

Yvet Blokesch
- 17.09.1992
- Zwolle, Niederlande
- Mella (2010), Mellow (2014), Imola (2013), Ruby (2021), The Mustang (~ 2011), Sara (5 May 2022), Jenga (2014) and Elvis (2009)
- Dressur, Freiarbeit, Horsemanship, Western
"Ich arbeite mit Pferden auf meine eigene Art und Weise, um zu motivieren, auszubilden und zu inspirieren. Ich helfe Pferdebesitzer:innen, die beste Partnerin oder der beste Partner für ihr Pferd zu werden und gebe ihnen die Chance, zu unendlichen Möglichkeiten als Einheit zu wachsen."




"Ich liebe die Produkte von HKM. Es ist immer schwierig für mich, Kleidung zu finden, die mir passt, da ich keine wirklich einfache Größe habe. Die meiste Kleidung, die ich anprobiere, sieht an mir schluderig aus. Aber mit HKM ist das wirklich noch nie passiert! Alles, was ich anprobiere, passt mir einfach wie von Zauberhand. Abgesehen von der Passform fühlt sich das Material auch sehr angenehm an, was ein großes Plus für mich ist, da ich jeden Tag Reitbekleidung tragen muss. Ich trage gar nichts anderes mehr."
Von den ersten Reitversuchen zum ersten eigenen Pferd
Ihre Liebe zu Pferden entdeckte Yvet bereits im zarten Alter von etwa 3-4 Jahren. Auf einer Messe ritt sie ein Pony und war sofort verliebt. Nach einiger Zeit des Bettelns durfte sie schließlich mit 5 Jahren zur Reitschule gehen. Und so ritt sie jeweils montags ein Pony in der Reitstunde, konzentrierte sich jedoch nicht so sehr darauf, was der Reitlehrer ihr versuchte beizubringen. Stattdessen erzählte Yvet ihrem Pony, was sie unter der Woche alles so erlebte. Bei den Besuchen in der Reitschule ging es also weniger darum, reiten zu lernen, sondern vielmehr um den Kontakt mit dem Pferd. Als Kind war es der Niederländerin nicht vergönnt, ein eigenes Pferd zu besitzen, aber just in dem Moment, als Yvet auszog, kaufte sie ihr erstes eigenes Pferd, Mella. Die Stute ist ein Braunschecke unbekannter Abstammung und für Yvet immer noch das beste Pferd der Welt.
Trotz ihrer Liebe zu den Pferden schlug Yvet nicht direkt den Karriereweg der Pferdeausbilderin ein. Vielmehr hörte sie auf die Stimmen der Gesellschaft, oder auch die Stimmen der Vernunft, die ihr sagten: „Du musst zur Schule gehen“ und „du musst zur Uni gehen“, um einen guten Job zu bekommen. Also studierte sie nach ihrem Schulabschluss Industrial Engineering and Management an der Universität Twente in den Niederlanden und schloss ihr Studium erfolgreich ab. Aber daneben gab es immer noch die Liebe zu den Pferden und nach dem Abschluss realisierte sie schnell, dass sie nicht in ihrem gelernten Bereich arbeiten möchte.
Einfach machen: Die Anfänge als Pferdetrainerin
Als Yvet noch jünger war, hatte sie nicht immer das einfachste Leben. Aber Pferde waren immer für sie da. Und so hatte sie schließlich den Traum, Pferden das zurückzugeben, was diese ihr einst gegeben hatten.
Die heutige Pferdetrainerin hatte bereits erste Ideen, wie sie ihre Leidenschaft für Pferde und den Beruf miteinander verbinden kann im Kopf, als verschiedene Leute auf sie zukamen, die sie in ihrer Arbeit mit Mella, die am Anfang etwas frech war, beobachtet hatten und sie fragten, ob sie sie bei der Arbeit mit ihren Pferden unterstützen könne. Damals war das noch kein Job, aber vielleicht der letzte Anstoß, die Ideen, die sich bereits breit gemacht hatten, tatsächlich in die Tat umzusetzen.
Und so hat sie einfach angefangen, Pferde zu trainieren. Und weil sie zu Beginn weder Kunden noch Geld hatte, vereinbarte sie mit ihren ersten Kundinnen und Kunden, dass sie nur im Erfolgsfall bezahlt wird. Yvet arbeitete mit vielen schwierigen Pferden, die sie abwarfen und herausforderten. Aber von jedem Pferd konnte Yvet auch etwas lernen und sie stieg immer wieder auf. Am Ende war sie immer erfolgreich, fand immer einen Weg, mit dem Pferd als Team zusammenzuarbeiten. Und so wurde sie dann auch von ihren Kundinnen und Kunden bezahlt. Yvets‘ Geschichte ist also nicht die Geschichte, eines wahr gewordenen Märchens, sondern die einer hart arbeitenden Frau. In der Spitze trainierte sie 20 Pferde am Tag. Ihr Leben mit Pferden war nicht immer einfach, aber Pferde haben immer eine Rolle in ihr Leben gespielt.
Der Durchbruch als Pferdetrainerin jenseits der Disziplinen
Mit den Erfolgen kam auch die Bekanntheit. Fast eine Viertelmillionen Follower hat die Pferdetrainerin aus den Niederlanden mittlerweile auf Instagram, wo sie unter dem Namen featherlighthorsemanship aktiv ist. Für eine Pferdetrainerin ist das sehr viel. Yvet sagt, dass sie sich großartig fühlt, an dem Punkt, an dem sie mittlerweile angekommen ist. Und dennoch lernt sie immer noch dazu, mit jedem Pferd, das sie trainiert.
Als Yvet ihr erstes Pferd kaufte, und auch als sie anfing, andere Pferde zu trainieren, war ihr Reitstil stark an das Westernreiten angelehnt. Sie ritt im Westernsattel und legte diesen auch auf ihre Berittpferde, häufig Dressur- und Springpferde. Heute ist das ein bisschen anders: Yvet reitet viel im Dressursattel und trägt ein klassisches Reitoutift mit Dressurstiefeln und Reithose anstelle von Westernboots und Westernjeans. Wenn Yvet ein Pferd trainiert, dann geht es ihr weniger um die Zuordnung zu einer bestimmten Disziplin, sondern mehr um die Partnerschaft zwischen Reiter:in und Pferd.
Zu Beginn ihrer Karriere als Pferdeausbilderin hat die Niederländerin noch recht unstrukturiert gearbeitet. Mal löste sie ein Problem auf diese Weise, mal auf jene. Dabei war das Schwierigste an ihrer Arbeit mit den Pferden nie, das Pferd auf ihre Seite zu bekommen, sondern den Besitzerinnen und Besitzern das Wissen und Können zu vermitteln.
Mittlerweile zeichnet Yvet ihre Trainingseinheiten auf und stellt diese über ihre Featherlight Academy einem breiten Publikum zur Verfügung. Das hat auch ihren Trainingsmethoden mehr Struktur verliehen, da Yvet sich die Trainingseinheiten im Nachgang selbst noch einmal ansehen kann. Während sie auf Instagram regelmäßig Vorher-Nachher Situationen aus ihrer täglichen Arbeit mit verschiedensten Pferden zeigt, lernen Interessierte in ihrer Akademie auch den Lösungsweg kennen. In den zahlreichen Videos lernen Pferdebegeisterte die Kernelemente des Trainings mit Yvet kennen, erhalten Anleitungen zu konkreten Übungen, die sie mit ihrem Pferd durchführen können sowie Tipps zum Umgang mit jungen Pferden. Yvet geht auf konkrete Probleme ein, die mehrere Pferdebesitzer:innen im Umgang mit ihrem Pferd haben: So gibt sie Einblicke ins Verladetraining und darin, wie das Pferd in allen Situationen relaxt bleibt.
Und so gibt es auch heute noch eine Möglichkeit, von Yvet zu lernen, denn den unzähligen Anfragen von Pferdebesitzer:innen danach, ob Yvet ihr Pferd trainieren kann, kann sie schon lange nicht mehr nachkommen. Mittlerweile gibt es eine Wartezeit von mehreren Jahren, weshalb die Pferdetrainerin sogar gezwungen war, die Warteliste zu schließen. Auch private Trainingsstunden bietet Yvet derzeit nicht an. Wer Yvet live sehen möchte, der kann jedoch Masterclasses sowie Open training-days besuchen, die sie in ihrem Stall in den Niederlanden auf Niederländisch durchführt.
Über das Team, Träume und Zeit ohne Pferde
Das Pferdebusiness ist mittlerweile so groß geworden, dass ein ganzes Team dahintersteht. Ihr Unternehmen führt sie gemeinsam mit ihrem Lebenspartner, Jacco, über den sie sagt, dass es keine bessere Unterstützung als ihn geben kann. Darüber hinaus hat sie ein Team für die Entwicklung und Betreuung der Webseite der Featherlightacademy und der Content-Produktion.
Trotz allem Erfolg hat Yvet immer noch neue Ziele und Träume. So würde sie eines Tages gerne einen ganzen Grand Prix, nur mit Halsring reiten. Oder mit ein oder zwei Pferden einen Roadtrip machen und zusammen, in Freiheit, wunderschöne Orte in der Natur erkunden.
Wenn Yvet einmal nicht mit Pferden arbeitet, verbringt sie gerne Zeit mit ihren Hunden und in der Natur. Außerdem schaut sie sich auch schon einmal gute Serien an oder liest ein Buch. Darüber hinaus liebt sie es, zu malen. Doch obwohl sie viele Interessen hat, bleibt nicht viel Freizeit dafür übrig.
Yvets Lieblingsprodukte


