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    Pelhamriemen, pro Paar Art.-Nr.: 1892
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Damit sich das Pferd unter dem Reiter wohlfühlt, ist neben einem gut angepassten Sattel, ein korrekt eingestelltes Zaumzeug mit passendem Gebiss wichtig. Das Pferdegebiss als Teil der Trense liegt im zahnlosen Bereich des Pferdemauls (Lade) und auf der Zunge. Es ist zum einen an den Backenstücken der Trense befestigt und zum anderen am Zügel. Damit wirkt es nicht nur auf Zunge und Laden, sondern auch auf das Genick des Pferdes. Je nach Gebissart ist die Druckverteilung jedoch anders.

Da die Trense auf sensible Punkte des Pferdekopfes einwirken kann, sollten Trense und Gebiss perfekt zur Anatomie des Pferdes passen. Weiterhin sollte die Wahl des Gebisses auch von der Reiterhand abhängig gemacht werden. Ein Reiter, der bereits einen zügelunabhändigen Sitz und eine feine Hand besitzt, kann mit seinen Zügelhilfen viel feiner und gezielter agieren als ein Reitanfänger. Welches Gebiss die richtige Wahl ist, kann anhand folgender Punkte festgemacht werden:

  • Gebissart
  • Passform
  • Gebissstärke
  • Gebissmaterial

Gebissarten

Die gängigsten Gebisse sind Wasser- oder Olivenkopfgebisse. Der Unterschied ist: Bei einem Wassertrensengebiss können die Ringe lose durch das Gebiss gleiten, hingegen sind bei dem Olivenkopfgebiss die Ringe feste am Gebiss befestigt und bewegen sich dadurch weniger im Maul. Das Olivenkopfgebiss ist somit vor allem bei Reitern mit eher unruhiger Hand von Vorteil.

Grundsätzlich unterscheidet man die Gebisse zwischen einfach- oder doppelt gebrochen. Ergänzend zu den oben genannten Ausführungen gibt es Stangengebisse wie z. B. Kandaren.

Der HKM Onlineshop bietet über die Standard Gebiss fürs Pferd hinaus auch Unterleg-, Pelham-, Pessoa-, Baucher- und Kandarengebisse.

Gebiss- und Passform

Die Dicke sowie die Form eines Gebisses sind ausschlaggebend für die Passform im Maul des Pferdes. Zu berücksichtigen sind die grundsätzliche Maulbreite des Pferdes und der vorhandene Platz im Pferdemaul.

Das Gebiss besitzt die richtige Länge, wenn es auf beiden Seiten ca. einen halben Zentimeter aus der Maulspalte herausragt. Über das Backenstück wird das Gebiss mit der Trense verbunden. Wenn die Länge des Backenstückes eingestellt wird, sollten sich zwei kleine Hautfalten am hinteren Mundwinkel bilden, andernfalls ist das Gebiss zu hoch eingeschnallt und damit unangenehm für das Pferd.

Gebissmaterial

Hier im HKM Onlineshop findet sich eine große Auswahl an Pferdegebissen, aus denen Pferdebegeisterte wählen können. Auch im Hinblick auf das Gebissmaterial gibt es bei HKM verschiedene Angebote.

Das gängigste Material für das Gebiss ist Edelstahl. Immer häufiger verwenden Reiter und Reiterinnen Gebisse aus Titan oder Argentan, eine Metalllegierung aus Kupfer, Nickel und Zink. Während sich ein Titan-Gebiss hervorragend für Allergiker eignet, fördert die Argentan-Legierung die Kautätigkeit im Pferdemaul.

Neben den Metallgebissen gibt es zusätzlich Gummigebisse, oder Pferde Gebisse aus Kunststoff. Diese können zudem mit einem Geschmack versehen sein, wie z. B. mit einem Apfelaroma, um auch hier die Kautätigkeit des Pferdes anzuregen.